Ein genetischer Kohlenhydrattyp neigt selten zu Süchten, der zum Kohlenhydrattyp mutierende Mischköstler kann eine Sucht nach Süßem und Koffein entwickeln, die wirklichen Süchte, wie z. B. Alkoholismus, entwickeln in erster Linie Eiweißtypen und zum Eiweißtyp neigende Mischköstler. Ketogene Kost erleichtert Symptome einer Entwöhnung. Atkins weist darauf hin, dass Alkohol- und Zuckersucht beim Alkoholiker Hand in Hand gehen. Zucker löst Gier aus. Er stellte Störungen im Glukosestoffwechsel und Insulinreaktionen bei Trinkern fest, wobei hypoglykämische Glukosetoleranzkurven auf eine Vorstufe von Diabetes hinwiesen. Er vermutete einen Zusammenhang zwischen Alkoholismus und Diabetes.

Watson beobachtete, dass Alkohol zuerst den Blutzuckerspiegel erhöht, indem er die Leber zwingt, einen Teil des Glykogens freizusetzen, und dann den Kohlenhydratstoffwechsel stimuliert. Alkohol wird zuerst im Magen abgebaut, dann in der Leber zerlegt, wobei AcetylCoA entsteht, das entweder im Zitronensäurezyklus zu ATP oxidiert oder zu Körperfett und Cholesterin umgewandelt wird. Er weist darauf hin, dass Alkohol reicher an Acetat ist als Zucker oder Eiweiß, aber nicht so reich wie Fett. Bei Unterzucker verlangen viele nach Alkohol, weil sie sich aufgrund des niedrigen Zellacetat- und Blutzuckerspiegels mental erschöpft und entmutigt fühlen, tatsächlich lechzen sie aber nach ATP, also Energie. Alkohol erzeugt ein Bedürfnis nach Kohlenhydraten und den Vitaminen und Mineralien, die man zur Verarbeitung braucht, wobei regelmäßiger Konsum zur Erschöpfung von Nährstoffreserven in den Zellen führt, die man für einen normalen Stoffwechsel braucht. Magen und Darm nehmen den Alkohol langsamer auf und er wird zum Teil sofort wieder in der Leber abgebaut, wenn man genügend Fett zu sich genommen hat. Er wird im Fettgewebe gespeichert, von wo aus er kontinuierlich ins Blut abgegeben wird. Durch die dehydrierenden Eigenschaften werden Mineralien wie Kalium und Magnesium ausgeschieden. Viel klares Wasser hilft.

Watson weist auch darauf hin, dass wirklich Gesunde keinen Alkohol vertragen. Wenn die Acetatzerlegung in der Zelle maximal ist und durch Alkohol noch gesteigert werden soll, führt das zu Kopfschmerzen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen. Je mehr Alkohol jemand verträgt, desto kränker ist sein Stoffwechsel.

Bei einer Kohlenhydratunverträglichkeit werden Kohlenhydrate in der Leber zu Fuselalkohol umgebaut