Die Leber ist zuständig für
– die Entsorgung von Toxinen, insbesondere aus Stoffwechselabfällen
– Produktion von Gallenflüssigkeit für die Fettverdauung und Entgiftung durch den Darm
– die Verarbeitung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten
– Zuckersynthese, Glykolyse und Zitronensäurezyklus
– Cholesterin, den wichtigsten Bestandteil aller Hormone
– die Eisen- und Vitaminspeicherung
Die Leber erfüllt wesentlich mehr Aufgaben, als im Moment allgemein bekannt, weshalb die klassischen schulmedizinischen Werte GOT, GPT und GGT den tatsächlichen Zustand der Leber nur teilweise widerspiegeln. Sie verfügt über keine Schmerznerven, kann uns also nicht durch Schmerzen warnen, aber eine schwache oder kranke Leber macht müde, vor allem nach den Mahlzeiten. Gewisse Merkmale weisen ebenfalls auf Leberprobleme hin: Bräunliche Augenringe und gelbliche Fettgeschwülste um die Augen, gelbliche Verfärbung des Augenweiß, Einblutungen auf den Wangen und netzförmige „Besenreißer“ am Körper, Verfärbungen um den Mund, tiefe Falte vom Nasenflügel zum Kinn, braune Leberflecken, vor allem auf dem Handrücken, juckende, kribbelnde Haut bis zu Ausschlägen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall, manchmal abwechselnd.
Nach dem Verzehr von Essen wird das gesamte Blut aus den Därmen über die Pfortader in die Leber geleitet. So werden die Nährstoffe aus dem verdauten Essen zur Leber transportiert, wo daraus neue Gewebe synthetisiert, der Brennstoff für die Oxidation vorbereitet und der Überschuss gelagert wird. Schädliche Substanzen werden neutralisiert und ausgeschieden
Aktuell messen wir: Ast, Alt, GGT, Stoffwechselprodukt Bilirubin, das Enzym Cholinesterase und den Qickwert TPZ

